Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
PixelCriticsPixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
SchriftgrößeAa
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Login
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

„Unser Spiel ist das wert“ – WARDOGS-Preis steigt, Brammer bleibt kompromisslos

Ein Preis steigt. Ein CEO sagt, wer das nicht akzeptiere, solle das Produkt nicht kaufen. Und trotzdem verkauft sich der Shooter besser als fast alles andere auf Steam.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
24.09.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
PixelCritics bei Google bevorzugen

WARDOGS ist erst seit dem 10. September 2026 im Early Access auf Steam – und schon jetzt eine der erfolgreichsten Veröffentlichungen des Jahres. Doch wer glaubt, Bulkhead Interactive würde den Erfolg nutzen, um das Spiel günstiger oder zugänglicher zu machen, irrt. CEO Joe Brammer hat in einem Interview mit GamesRadar klargestellt: Der Preis wird steigen. Von 39,99 Dollar auf 49,99 Dollar. Und schließlich auf 59,99 Dollar. Wer damit nicht einverstanden ist, soll das Spiel einfach nicht kaufen. Brammer sagt das nicht leise.

Das steckt im Artikel
  • Die Preistreppe: 39,99, 49,99, 59,99
  • Kauft es nicht
  • Zwei Millionen Gründe für die Preistreppe
  • Der Andrang, der nicht endet

Die Preistreppe: 39,99, 49,99, 59,99

Die Zahlen sind konkret. WARDOGS startete für 39,99 Dollar. Wenn das Spiel Version 0.5 erreicht, soll der Preis auf 49,99 Dollar steigen. Nach zwei Jahren Early Access – und damit zur Vollversion – werden 59,99 Dollar fällig. Brammer nennt das „Preisskalierung“. Der Gedanke dahinter: Wer früh einsteigt, zahlt weniger. Wer wartet, zahlt mehr. Wer gar nicht zahlt, wartet auf einen Sale – aber auch der wird nicht unter den aktuellen Preis fallen.

Diese Logik ist auf eine bestimmte Weise konsequent. Das Spiel wird größer, also wird es teurer. Brammer sagt: „Wir denken, es ist nur fair, den Preis zu skalieren, während das Spiel größer und größer und größer wird.“ Der historische Verkaufsstart mit zwei Millionen Einheiten in fünf Tagen gibt ihm auf dem Papier recht. Die Preisstrategie von Bulkhead ist also keine Verlegenheitslösung. Sie ist ein Statement.

Kauft es nicht

Brammers Tonfall ist bemerkenswert. Auf die Frage, was er Spielern sagen würde, die keine Preiserhöhungen mögen, antwortet er: „Wenn du jetzt nicht einsteigen willst, warte, bis mehr Inhalt da ist, mehr Zeug, kauf es später. Du willst jetzt günstig einsteigen? Das ist auch okay. Aber wir denken wirklich, es ist nur fair, den Preis zu skalieren, während das Spiel größer und größer und größer wird.“ Und dann kommt der Satz, der hängen bleibt: „Das ist es, was unser Spiel wert ist. Unser Spiel ist das wert, und wenn du damit nicht einverstanden bist, dann kauf es bitte nicht.“

ZUM THEMA

WARDOGS kämpft gegen Cheater: Bulkhead riegelt Server mit 175-ms-Limit ab und opfert dadurch ehrliche Spieler
Ein Tag, ein Bonus, ein Scherbenhaufen: WARDOGS zieht bei der blauen Fraktion die Notbremse
WARDOGS: Loadouts kommen – doch der Datenhunger der Entwickler verzögert sie

Diese Haltung ist kein Ausrutscher. Sie passt zu einem CEO, dessen Crunch-Philosophie bei Bulkhead ebenfalls kompromisslos ist. Brammer sagt: „Wir glauben, dass unser Preis steigen muss, damit dieses Spiel nachhaltig ist. Sonst, wie können wir das Spiel langfristig unterstützen? Es ist ein großes FPS-Spiel, das Geld kostet.“ Das ist die Sprache eines Geschäftsmanns, der nicht um Sympathie wirbt. Er wirbt um Verständnis – und akzeptiert, dass er es nicht bekommt.

Zwei Millionen Gründe für die Preistreppe

Die Zahlen sind auf Brammers Seite. Zwei Millionen verkaufte Exemplare in fünf Tagen. 428.666 gleichzeitige Spieler auf Steam. Ein Start, der selbst große Studios neidisch macht. Warum sollte Bulkhead den Preis senken, wenn die Nachfrage ohnehin explodiert? Die Preistreppe ist auch eine Wette darauf, dass der Hype nicht abreißt. Season 2 ist für den 15. Oktober 2026 angekündigt. Neue Inhalte, neue Gründe, den Preis zu rechtfertigen.

Doch die Community ist nicht nur begeistert. Der Fraktions-Streik in den Lobbys zeigt, dass nicht alles rund läuft. Spieler weigern sich, der Fraktion Lonestar beizutreten, weil sie als zu schwach gilt. Lobbys frieren ein, Matches verzögern sich. Die Unzufriedenheit ist da – sie richtet sich nur nicht gegen den Preis. Noch nicht.

Der Andrang, der nicht endet

Brammers Preisstrategie ist auch eine Antwort auf ein Problem, das jedes erfolgreiche Early-Access-Spiel kennt: zu viele Spieler, zu wenig Infrastruktur. Der gigantische Spieler-Ansturm zwang die Server zum Launch in die Knie. 360.000 gleichzeitige Spieler, Verbindungsabbrüche, gemischte Bewertungen. Ein höherer Preis könnte den Andrang dämpfen – oder zumindest diejenigen fernhalten, die nur aus Neugier klicken.

Ob das funktioniert, ist offen. Was feststeht: Bulkhead hat sich für einen Weg entschieden, der nicht auf Kuschelkurs mit der Community setzt. Brammer sagt, das Spiel sei den Preis wert. Die Spieler entscheiden, ob sie ihm glauben. Die ersten zwei Millionen haben es getan.

TAGGED:WARDOGS

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen
8.5
PXC
Plattformen
PC

WARDOGS

Release Datum: 10. September 2016
Genre: Action, FPS
Entwickler: Bulkhead
Publisher: Team17
Spielmodi: Online-PvP
Spielzeit: 100+ Stunden
Plattformen
PC
PEGI 16
violence
WARDOGS ist ein All-Out-Warfare-FPS, der taktische Feuergefechte und kombinierte Waffenkämpfe mit Bau- und Zerstörungsmechaniken in einer riesigen, militärischen Sandbox für bis zu 100 Spieler vereint. Beim „King of the Hill“-artigen Spielmodus müssen drei Teams um die Kontrolle über eine zufällige 2×2 km große „Kontrollzone“ innerhalb einer 256 km² großen Karte kämpfen. Das Team mit den meisten Spielern in der Kontrollzone erhält Punkte – das erste Team mit 100 Punkten gewinnt das Match. Durch die wechselnden Zonen und individuelle Spielertaktiken ist kein Match wie das andere.
Medien
MEHR INFOSJETZT KAUFEN

Lesenswert

Mass Effect: art
Games

Mass Effect 5 geopfert: Electronic Arts schließt BioWare für ein neues Star Wars Battlefront

von Alexander Liebe
31.10.26
Xbox PS5: Vergleich
Hardware

US Gaming-Markt im Juli 2026: Hardware-Ausgaben sinken um 29 Prozent auf Tiefstand seit 2020

von Christian Schmidinger
21.08.26
Games

Battlefield 6: Season 4 startet mit Naval Warfare, Tsuru Reef und einem Top Gun-Crossover

von Christian Schmidinger
20.07.26
Games

Nintendo haut raus: Splatoon Raiders bekommt heute eine eigene Direct – und 30 Minuten Live-Gameplay

von Mischa Schumacher
29.06.26
The Sinking City 2: Screenshot
Games

The Sinking City 2 zeigt: Frogwares macht ernst mit Survival-Horror

von Michael Stadlbauer
30.07.26
Games

Mass Effect: Universe sollte endlich alle Fan-Entscheidungen vereinen, doch genau dieser Anspruch besiegelte das Ende

von Max Wollersberger
28.10.26

Passend zum Thema

Tests

WARDOGS im Early Access Test: Taktische Dreifronten-Kollision mit wirtschaftlichem Tiefgang

Games

WARDOGS: Bulkhead rät vom Kauf ab – doch eine Million Spieler wünschen sich den Shooter trotzdem

17.08.26
Games

Drei Millionen WARDOGS-Soldaten: Bulkhead feiert den Erfolg, den niemand kommen sah

28.09.26
Games

WARDOGS knackt die Millionenmarke – doch der gigantische Spieler-Ansturm treibt die Server an ihr Limit

12.09.26

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren