Bulkhead Interactive schickt WARDOGS Season 2 am 15. Oktober mit vier frischen Schießeisen, schwerem Gerät und einem dynamischen Regensystem an die Front. Nasse Visiere, dumpfes Donnergrollen und aufweichender Matsch verwandeln die umkämpften Industriebrachen in ein akustisches Minenfeld, das vorsichtiges Vorrücken erzwingt. Wer das Risiko maximieren will, verzichtet auf passive Deckung und setzt sein sauer verdientes Match-Geld an einem neuen Schwarzmarkt-Schalter direkt auf die eigene Überlebenschance.
Regenwetter dämpft Schritte und Molotows sperren Gassen
Das neue Regenwetter in WARDOGS Season 2 verändert Sichtlinien drastisch und schluckt durch tiefes Donnergrollen das akustische Orten feindlicher Schritte. Wo Spieler bisher anhand präziser Trittgeräusche um Ecken spähten, übertönt nun prasselnder Niederschlag die gesamte Geräuschkulisse. Schwere Visiere beschlagen beim Dauersprint spürbar, was die teuersten Rüstungssets mit handfesten Nachteilen belegt.
Für direkte Feuergefechte liefert Bulkhead vier neue Primärwaffen mit frischen Aufsätzen von Schalldämpfern bis zu Zweibeinen. Die Sturmklasse greift zum vielseitigen TCX-Spear-Gewehr. Sanitäter räumen mit dem großen Schneckenmagazin der PP-19 Bizon enge Treppenhäuser frei. Scharfschützen halten mit dem halbautomatischen M14 DMR weite Winkel, bevor Supporter mit dem Evo-3 Ultra Maschinengewehr das finale Sperrfeuer legen.
Zusätzlich erhalten Frontsoldaten den Molotow-Cocktail als neues Wurfgeschoss für gezielte Zonensperren. Die Flammenwand riegelt Durchgänge gegen Infanteristen zuverlässig ab, prallt an schweren Panzern aber wirkungslos ab. Drei neue Feldlager-Bauten wie Holzstufen, Maschinengewehr-Nester mit M2-Browning-Geschütz und große Schutzdächer sichern die eroberten Stellungen gegen Flankenangriffe und Dauerregen ab.
Wager Vendor testet Mut und Lonestar erhält Finanzspritze
Mit dem Wager Vendor zieht ein experimentelles Wettsystem ein, bei dem Schützen vor dem Rundenstart ihr eigenes Bargeld auf persönliche Missionsziele setzen. Ihr wählt konkrete Aufträge wie Abschüsse in der umkämpften Kernzone, definiert den Geldeinsatz und legt das Limit für erlaubte Tode fest. Wer sein Match-Geld im taktischen Cash-System des Shooters riskiert, setzt auf die eigene Treffsicherheit. Ein einziger unvorsichtiger Vorstoß vernichtet das gesamte Kapital.
Hinter den Kulissen greift Bulkhead zudem tief in die Fraktionsbalance ein, weil das blaue Team Lonestar laut internen Entwicklerdaten nur mickrige zehn Prozent aller Runden gewann. Die Entwickler reagieren damit auf den Fraktions-Streik um Lonestar, der das Matchmaking wochenlang ausbremste. Unauffälligere Uniformen, verschobene Spawnpunkte und 20 Prozent Händlerrabatt bei einem Rückstand von 40 Punkten sollen die Verliererfraktion wieder konkurrenzfähig machen.
Die neue Fahrzeugriege verschiebt das Kräfteverhältnis auf offenem Feld spürbar zu Gunsten mobiler Eingreiftruppen. Ob die Rabatt-Geschenke an Lonestar ausreichen, um die eingefleischte Verlierer-Stimmung in den Lobbys zu vertreiben, bleibt die große Nagelprobe der kommenden Wochen.
Fehlende Trupps trüben den Drei-Millionen-Erfolg
Das heiß ersehnte Gruppen-System zur festen Party-Bildung mit Freunden fehlt in Season 2 und verschiebt sich auf spätere Entwicklungsphasen. Drei Wochen nachdem drei Millionen verkaufte Exemplare die Serverkapazitäten sprengten, wächst der Druck auf die Briten. Ohne funktionierende Trupp-Lobbys müssen eingespielte Clans weiterhin über den Server-Browser manövrieren, um gemeinsam im selben Squad zu landen.
Bereits unser Early Access Test zu WARDOGS zeigte, wie empfindlich die Gefechte auf mangelnde Absprachen reagieren. Season 2 startet am 15. Oktober 2026 auf Steam und soll rund sechs Wochen laufen. Die geplante Konsolenfassung für PlayStation und Xbox folgt erst mit großem Abstand im Jahr 2028.


