Entwickler Ocean Drive Studio und Publisher Kakao Games haben in einem neuen Trailer offiziell den Koop-Modus für die mittelalterliche Zombie-Survival-Simulation God Save Birmingham enthüllt. Statt euch allein durch die verpesteten Gassen des 14. Jahrhunderts zu schlagen, stellt ihr euch der Seuche künftig gemeinsam mit Freunden. Der Schritt folgt direkt auf das eindeutige Feedback der letzten Closed Beta – und mündet in eine mehrstufige Testphase vor der spielbaren Messe-Premiere im September.
Das Fan-Votum erzwingt die Kehrtwende zum Koop-Modus
Ocean Drive Studio reagiert mit der Koop-Ankündigung auf das Feedback der jüngsten Closed Beta, in der das gemeinsame Überleben der am häufigsten genannte Community-Wunsch war. Die Entwickler integrieren den Mehrspieler-Modus fest in das Sandbox-Gerüst, lassen spezifische Details zur maximalen Spieleranzahl und Split-Screen-Funktionen derzeit aber noch offen.
Die Entscheidung zeigt, wie stark das Feedback der Spielerschaft die Ausrichtung des Projekts prägt. Bei einer klassischen PvE-Survival-Simulation – einem Genre, in dem Spieler gemeinsam gegen eine feindliche Umwelt und computergesteuerte Bedrohungen antreten – entscheidet die Interaktion im Team oft über den Langzeitspaß. Bereits in der letzten Closed Beta forderten die Tester vehement die Möglichkeit, die Seuche im Verbund anzugehen. Wie viele Spieler künftig gleichzeitig in einer Partie antreten dürfen und ob lokaler Split-Screen unterstützt wird, ließ das Studio im Ankündigungstrailer allerdings noch offen. Das einsame Überleben gehört damit der Vergangenheit an.
Gestaffelte Testphasen sichern die Mehrspieler-Stabilität
Die Entwickler schalten den Koop-Modus nicht sofort für die gesamte Spielerschaft frei, sondern starten in den kommenden Wochen zunächst einen geschlossenen Core Group Test für erfahrene Alpha-Tester. Erst nach dieser Feedback-Runde folgt die offizielle Ankündigung einer breiteren Koop-Beta für interessierte Spieler auf Steam.
Dieser vorsichtige Rollout soll technische Pannen im Vorfeld abfangen. Bei einem Core Group Test – einer streng limitierten Testphase mit handverlesenen Spielern der ersten Alpha-Stunden – überprüfen die Entwickler gezielt Netzwerk-Stabilität und Spielfluss unter realen Mehrspieler-Bedingungen. Dass frühere Entwicklerupdates zur Spielmechanik bereits komplexe Systeme zeigten, macht diesen Zwischenschritt umso wichtiger.
Technisch setzt das Studio auf die Unreal Engine 5 – Epics modernes Grafikgerüst für hochdetaillierte Licht- und Geometrieberechnungen –, um die zerstörte Spielwelt darzustellen. Erst wenn die Kernmechaniken synchron laufen, dürfen sich weitere Spieler für die nachfolgende Beta-Welle vormerken. Konkrete Termine für den Start der offenen Beta stehen derzeit noch aus.
Messe-Premiere auf der PAX West als erster Praxistest
Messebesucher können God Save Birmingham vom 4. bis 7. September 2026 auf der PAX West in Seattle erstmals vor Ort selbst spielen. Der Auftritt markiert die erste Gelegenheit für die Öffentlichkeit, die aktuellen Fortschritte der Mittelalter-Simulation vor den anstehenden Testwellen direkt am PC auszuprobieren.
Die Präsentation in Seattle dient als wichtiger Prüfstein für das Studio, um unmittelbare Reaktionen abseits geschlossener Foren einzuholen. Ähnlich wie bei dem früheren Messe-Auftritt können Besucher das Gameplay vor Ort auf Herz und Nieren prüfen. Flankierend dazu setzt das Team auf die Steam-Wishlist-Metrik – eine Funktion auf Valves Plattform, mit der Entwickler das Kaufinteresse vor Veröffentlichung messen –, um die Reichweite der Ankündigung zu vergrößern. Interessierte Spieler können den Titel ab sofort auf der offiziellen Steam-Shopseite zur Wunschliste hinzufügen.
