Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
PixelCriticsPixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
SchriftgrößeAa
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Login
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
The Elder Scrolls 6: Art
Games

The Elder Scrolls 6 fiel Howards Ego-Trip zum Opfer und die Quittung bezahlt heute eine frustrierte Community

Kurt Kuhlmann rechnet mit Bethesdas interner Projektpolitik ab und enthüllt brisante Details zur Entstehung von Fallout 76 sowie dem jahrelangen Stillstand um Tamriel. Ein Paukenschlag aus den eigenen Reihen.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
10.09.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
PixelCritics bei Google bevorzugen

The Elder Scrolls 6 sollte nach den ursprünglichen Plänen der Entwickler unmittelbar nach der Fertigstellung von Fallout 4 in die volle Produktion starten. Stattdessen verstaubte das nächste große Fantasy-Epos im Archiv, weil die Studioführung die Belegschaft überraschend zu einem ungeplanten Service-Kraftakt verdonnerte und gleichzeitig ein gigantisches Weltraum-Projekt über die Köpfe des Teams hinweg durchboxte.

Das steckt im Artikel
  • Wie Todd Howards Weltraum-Traum Tamriel ausbremste
  • Der Kollaps von Austin fraß alle Ressourcen
  • Zehn verlorene Jahre und ein Scherbenhaufen der Erwartungen

Wie Todd Howards Weltraum-Traum Tamriel ausbremste

Jahrelang vertrauten Rollenspieler auf den ungeschriebenen Rhythmus zwischen verstrahltem Ödland und mittelalterlichen Berggipfeln, bei dem jeder Bethesda-Blockbuster den nächsten logischen Schritt der Fantasy-Welt einläutete. Dieser verlässliche Zyklus zerschellte nach dem Release von Fallout 4 krachend an einer internen Machtdemonstration, als Studio-Chef Todd Howard die Führungsetage von ZeniMax vor vollendete Tatsachen stellte und sein persönliches Herzensprojekt Starfield zur obersten Priorität erhob.

Wie der damalige Skyrim Co-Lead Kurt Kuhlmann nun im Gespräch mit FRVR klarstellt, entsprach diese Entscheidung keineswegs dem Wunsch der kreativen Mannschaft. Der gigantische kommerzielle Erfolg von Fallout 4 gab Howard schlicht die Machtkarte in die Hand, um ein völlig neues Universum durchzusetzen, während das Team innerlich bereits die Rückkehr nach Tamriel vorbereitete.

„Wir alle haben erwartet, dass The Elder Scrolls 6 direkt nach Fallout 4 kommt. Warum auch nicht? So haben wir das immer gemacht, und das war die Erwartungshaltung. Und dann kam Fallout 76 dazwischen.“

Kuhlmann räumt mit dem Mythos auf, das Studio hätte kollektiv nach den Sternen gegriffen. Bei den Entwicklern herrschte kein inneres Verlangen nach Bethesdas Weltraum-Experiment, sondern schlicht der Wunsch, an bewährten Stärken weiterzuarbeiten.

„Es war absolut nicht so, dass das Team gesagt hätte: Hey Todd, wir wollen alle dieses Weltraumspiel machen. Es hieß schlicht: Ratet mal, Leute, wir machen jetzt dieses Weltraumspiel.“

Die Konsequenzen dieser einsamen Führungsentscheidung sollten die gesamte Studiostruktur nachhaltig erschüttern.

ZUM THEMA

Zwischen Fallout und Firmenumbau: Obsidians Gratwanderung unter Bethesda
Skyrim: Artwork
Zwei Minuten beenden Lebenswerke: Wie Bethesda-Mitarbeiter den überraschenden Rauswurf erlebten
The Elder Scrolls 6: Art
Fünf Worte sagen alles: Warum The Elder Scrolls 6 wohl doch für PlayStation erscheint

Der Kollaps von Austin fraß alle Ressourcen

Parallel zur Weltraum-Offensive drohte Bethesda nämlich eine zweite Großbaustelle komplett um die Ohren zu fliegen. Das Online-Spinoff Fallout 76 war ursprünglich als kompaktes, überschaubares Projekt für das frisch akquirierte Team von Bethesda Austin gedacht, um die Lücke zwischen den großen Meilensteinen mit Live-Service-Einnahmen zu überbrücken.

Aus dem fokussierten Experiment entstand jedoch ein beispielloser technischer Notstand, der die gesamte Belegschaft in Maryland zwang, monatelang Feuerwehr zu spielen. Die veraltete Engine wehrte sich nach Kräften gegen Netzwerkinfrastrukturen und Multiplayer-Synchronisation, wodurch fundamentale Vorarbeiten für andere Marken schlagartig eingefroren werden mussten.

Statt an komplexen Questsystemen für Schwerter und Magie zu feilen, steckte die Kernmannschaft plötzlich bis zum Hals in Netcode-Problemen und zerschossenen Server-Protokollen. Jeder Entwickler, der eigentlich an der nächsten Rollenspiel-Generation hätte arbeiten sollen, flickte Löcher im texanischen Mehrspieler-Debakel.

Das Management sah derweil keinen akuten Handlungsdruck für ein neues Singleplayer-Abenteuer, weil ZeniMax Online Studios zeitgleich kontinuierlich Erweiterungen für The Elder Scrolls Online lieferte. In den Augen der Vorstände war der Durst der Community nach Tamriel damit vorerst bedient, selbst wenn traditionelle Rollenspieler mit MMO-Mechaniken wenig anfangen konnten.

Dieser fatale Trugschluss riss eine Lücke, die sich bis heute nicht schließen lässt.

Zehn verlorene Jahre und ein Scherbenhaufen der Erwartungen

Die Quittung für diesen doppelten Strategiewechsel zahlt die Community mit einer Wartezeit, die jede gesunde Franchise-Dynamik längst pulverisiert hat. Zwischen Skyrim und dem ersten Teaser zu The Elder Scrolls 6 lagen bereits sieben Jahre, doch durch die Blockade von Starfield und den Trümmerhaufen von Fallout 76 bewegte sich die Produktion über Jahre hinweg nur auf dem Papier.

Die personelle Abnutzung im Studio und der Verlust erfahrener Veteranen veränderten das Gesicht des Teams spürbar, wie der Bruch mit der einstigen kreativen Narrenfreiheit bei Bethesda schmerzhaft demonstrierte. Während andere Studios ihre Technik rasant modernisierten, blieb die Creation Engine in veralteten Dogmen gefangen und schob einen gewaltigen Modernisierungsstau vor sich her.

Heute steht Bethesda vor der undankbaren Aufgabe, ein Spiel abliefern zu müssen, das nicht nur mit aktuellen Branchenstandards konkurrieren, sondern auch fünfzehn Jahre angestaute Fan-Hoffnungen rechtfertigen muss. Kuhlmanns schonungslose Offenheit belegt, wie nah die Gaming-Welt einem pünktlichen Nachfolger war, bevor Studio-Politik und Management-Egos dazwischengrätschten.

TAGGED:BethesdaFalloutThe Elder Scrolls 6

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig1
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

Games

Erst abgewunken, jetzt eingeknickt: The Blood of Dawnwalker bringt 60 FPS doch am ersten Tag

von Christian Schmidinger
25.08.26
007 First Light: Art
Games

007 First Light zeigt exklusive Deluxe-Outfits und goldverzierte Gadgets

von Maciej Ataman
20.04.26
Games

Schluss mit Open World Ballast: Sunken Realms bringt am 18. September echten Dungeon-Horror

von Mischa Schumacher
25.08.26
The Last of Us: Serie
Movies

Für die dritte Staffel von The Last of Us erfindet HBO einen Seraphitenanführer den es im Spiel nie gab

von Max Wollersberger
14.06.26
Games

Wenn die Lavafront heranrollt – Into the Fire macht das Retten von Leben zur schweißtreibenden Zerreißprobe

von Mischa Schumacher
08.09.26
Warhammer 40K: Dark Heresy - Art
Games

Owlcat schickt uns in die Spitzen der Elite – Die Beta von Warhammer 40,000: Dark Heresy ist da

von René Nikel
21.05.26

Passend zum Thema

Starfield: Shattered Space
Games

Warum Phil Spencer und Todd Howard sich über die Verzögerung des REV-8 Buggy von Starfield den Kopf zerbrachen

18.11.24
The Elder Scrolls 6: Art
Games

The Elder Scrolls 6: Die Community ist gespalten – Fans diskutieren über Schiffe im Open World Epos

20.04.26
Fallout: Serie
Movies

Fallout Season 2 kommt im Dezember, Season 3 bereits bestätigt! New Vegas wird endlich Realität

14.05.25
The Elder Scrolls 6: Art
Games

Seit Fallout 4 festgelegt: Der Schauplatz von The Elder Scrolls 6 war offenbar offensichtlich

30.01.26

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren