Eine Million Downloads der kostenlosen Demo – und jetzt legt Capcom die technischen Karten für Onimusha: Way of the Sword offen. Auf Xbox Series X und PS5 gibt es stabile Grafikmodi mit bis zu 60 FPS. Auf dem PC wird es happig: Selbst mit einer RTX 4070 Ti kommt ihr nicht ohne Upscaling aus, und FSR 4.0 fehlt zum Start komplett.
So läuft Onimusha: Way of the Sword auf Konsole
Capcom gibt klare Ziele für jede Plattform vor. Auf Xbox Series X und PS5 laufen zwei Modi: ein Performancemodus mit hochskaliertem 2160p bei 60 FPS und ein Qualitätsmodus mit 2160p bei 30 bis 40 FPS. Die Series S muss mit hochskaliertem 1080p bei 60 FPS im Performancemodus auskommen, der Qualitätsmodus liefert 1080p bei 30 bis 50 FPS – wobei Capcom einräumt, dass die Bildrate im Performancemodus in manchen Szenen schwanken kann.
Die Switch 2 stemmt im Fernsehmodus hochskaliertes 1080p und im Handheldmodus 900p, jeweils bei 30 FPS. Eine variable Bildrate für 30 bis 40 FPS lässt sich immerhin aktivieren. Alles, was wir bisher über Capcoms neues Actionspiel wissen, hatten wir bereits zusammengefasst – die technische Rahmung ist jetzt offiziell.
PC-Anforderungen: Selbst die RX 7900 XT braucht Upscaling
Die PC-Spezifikationen sind eine klare Ansage an Besitzer älterer Hardware. Minimal reichen ein Core i5-8400 oder Ryzen 3 3100, 16 GB RAM und eine GTX 1660 (6 GB) oder RX 5500 XT (8 GB) – dafür bekommt ihr 30 FPS auf niedrigen Einstellungen. Wer 60 FPS bei Ultra und 2160p will, muss mindestens einen Core i5-12400 oder Ryzen 7 5700 mit einer RTX 4070 Ti (12 GB) oder RX 7900 XT (20 GB) aufbieten.
Der Haken: Capcom hat sämtliche Benchmarks mit eingeschaltetem DLSS 4.0 beziehungsweise FSR 3.1 ermittelt. Selbst auf dieser Hardware könnt ihr in aktionsreichen Szenen Einbrüche erleben. Nvidias DLSS 4.5 steht zusätzlich zur Verfügung, um weitere Reserven freizuschaufeln.
FSR 4.0 fehlt zum Start – AMD-Spieler schauen in die Röhre
Dass FSR 4.0 in der Liste der unterstützten Techniken nicht auftaucht, ist der größte Wermutstropfen für alle, die auf eine Grafikkarte von AMD setzen. Während Nvidia-Spieler mit DLSS 4.5 zusätzliche Leistungsreserven haben, müssen sich AMD-Nutzer mit FSR 3.1 begnügen. Zum Vergleich: Crimson Desert unterstützt bereits FSR 4 und DLSS 4.5 und beweist, dass beide Techniken parallel implementierbar sind.
Capcom selbst hat ein massives Interesse an einer sauber laufenden PC-Fassung. Wie das Unternehmen offenlegte, entfallen rund 60 Prozent aller digitalen Verkäufe auf den PC. Ein Spiel, das auf AMD-Hardware ohne die aktuellste Upscaling-Variante antreten muss, riskiert genau dort negative Bewertungen, wo Capcom das meiste Geld verdient.
Bis zum Release am 25. September bleibt Zeit für Optimierungen. Die offiziellen Auflösungen und Frameraten für alle Plattformen stehen, aber an den Zwischenzielen für die Bildrate kann Capcom noch feilen – und FSR 4.0 per Patch nachreichen, falls es nicht mehr rechtzeitig fertig wird.