Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
PixelCriticsPixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
SchriftgrößeAa
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Login
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

Sony begräbt die Disc „wegen der Kundenvorlieben“ – doch ein Analyst sagt offen, dass es um Kosten geht

Sony beendet die Produktion neuer PlayStation-Discs ab Januar 2028 – offiziell wegen „Kundenvorlieben". Analyst Piers Harding-Rolls und CFO Lin Tao zeigen in Interviews, dass es um Kosten, Margen und einen sauberen Schnitt vor der PS6 geht.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
18.08.26
Keine Kommentare
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
PixelCritics bei Google bevorzugen

Sony begründet das Aus für neue PlayStation-Discs ab Januar 2028 mit „Kundenvorlieben“ – aber niemand, der mit den Zahlen rechnet, glaubt das. Ampere-Analyst Piers Harding-Rolls sagt gegenüber Edge Magazine das, was Sony selbst nie öffentlich sagt: Beim Disc-Ende geht es nicht um Wünsche, sondern um Margen, Lizenzgebühren und einen riesigen Kostenblock, den der Konzern loswerden will. Dass ausgerechnet der Finanzchef im Juli zum ersten Mal kleinlaut über „emotionale Bindungen“ sprach, zeigt, wie sehr Sonys offizielle Erklärung von der internen Kalkulation abweicht.

Das steckt im Artikel
  • „Es musste irgendwann passieren“ – Sonys Kostenrechnung
  • Die 1000 Dollar PS6, die niemand zahlen will
  • CFO Lin Tao und der Beigeschmack des Backlashs

„Es musste irgendwann passieren“ – Sonys Kostenrechnung

Harding-Rolls zählt vor, warum das Disc-Ende kein Zufall, sondern Logik ist. Jede physische Verkaufsplatte schiebt Umsatz aus Sonys Ökosystem – und die Kosten bleiben am Konzern hängen. „Der Verkauf physischer Spiele drückt mehr Umsatz aus dem Ökosystem von Sony und seinen Publishing-Partnern heraus, und sie sind es, die die Kosten tragen“, so der Analyst. „Keine Gebühr für das Pressen der Disc und den Versand bedeutet: mehr Anteil für Sony und Publisher.“

Die Rechnung dahinter kennt jeder, der je eine Konsole kaufte: Einen physischen Titel produziert, verpackt und verschifft Sony nicht selbst – den Aufwand tragen Publisher und Logistik. Beim digitalen Verkauf über den PlayStation-Store fließen dagegen 30 Prozent direkt an Sony, dazu volle Preiskontrolle über die einzige Storefront. Aus Sonys Sicht ist das Disc-Aus ein simpler Kostenpuffer, den sich der Konzern zwischen PS5 und PS6 zusammenkratzt.

Was die offizielle Sprachregelung verschweigt, ist die komplette Geschäftslogik hinter der Entscheidung. „Kundenvorlieben“ klingt nach Nachfrage, meint aber Angebots- und Kostenpolitik. Sonys eigener Disc-Abschied zeigt die zwei harten Fakten: Die Standard-PS6 bekommt kein Laufwerk, und die Komponentenkosten liegen bei rund 960 Dollar.

Die 1000 Dollar PS6, die niemand zahlen will

Die zweite Sorge des Analysten trifft die Branche im Kern. Der weltweite RAM-Mangel, angeheizt durch KI-Rechenzentren, hat die Konsolenherstellung so verteuert, dass Harding-Rolls offen die Frage stellt, ob sich Next-Gen überhaupt noch zu erschwinglichen Preisen verkaufen lässt. „Der Konsolenmarkt steht vor einer ernsten Situation, denn dieser beispiellose Anstieg der Komponentenkosten untergräbt potenziell die Überlebensfähigkeit des gesamten Sektors“, sagt er.

Sein Warnszenario ist konkret: „Wenn ihr mit einem Gerät für 1000 Dollar auf den Markt kommt, beginnt ihr, euer Publikum deutlich einzuschränken.“ Nicht nur wegen des Preises selbst – auch, weil jede Preissenkung an den harten Margen scheitert. Sonys Antwort darauf ist bereits in Arbeit. Statt auf teure Rohpower setzt das Unternehmen auf Frame Generation und KI-Berechnungen, um die PS6 bezahlbar zu halten. Das Disc-Laufwerk mitsamt Herstellungs- und Lizenzkosten zu streichen, ist Teil genau dieses Spardiktats.

Dabei bleibt eine bittere Wahrheit: Dieses Sparpaket zahlen am Ende die Spieler. Sie verlieren den Kauf gebrauchter Titel, den Tauschhandel und den Besitz im physischen Sinne – und Sony gewinnt die 30-Prozent-Marge auf jeden einzelnen Verkauf.

CFO Lin Tao und der Beigeschmack des Backlashs

Es ist kein gutes Zeichen, wenn der Finanzchef sich in einem Earnings Call für eine Produktentscheidung rechtfertigen muss. Genau das tat Sonys CFO Lin Tao im Juli, und die Wortwahl verrät den Druck: Sie spricht nicht mehr von Effizienz, sondern von „Emotionen“ und „geliebten Erinnerungen“. „Spiele sind für viele Menschen wichtig. Manche verbinden damit schöne Erinnerungen“, sagte sie und versprach, Sony wolle die „Zukunft des digitalen Ökosystems“ im Dialog mit der Community gestalten.

Die Diskrepanz zwischen öffentlicher und interner Haltung ist kaum zu übersehen. Während der Analyst die Entscheidung als „generationellen Einschnitt“ und pure Kostenrechnung beschreibt, inszeniert Sony sie als Service an die Spieler. Harding-Rolls legt sogar den Zeitpunkt offen: Januar 2028 sei kein Zufall, sondern der „saubere Schnitt“ kurz vor dem PS6-Start. Das Disc-Aus ist Teil des Konsolen-Launchplans.

Die Krux dabei: Sonys jüngste Marktsignale deuten darauf hin, dass die nächste Generation später kommt als geplant – Analysten rechnen inzwischen eher mit Ende 2028. Damit rückt der „saubere Schnitt“ ins Wanken: Wer die Discs ein Jahr vor einem unsicheren Konsolenstart kappt, setzt auf ein Datum, das sich als falsch erweisen könnte. Lin Taos defensive Töne wirken da wie der Versuch, einen Imageschaden zu begrenzen, den die Kalkulation längst verursacht hat.

TAGGED:Playstation

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

PixelCritics bei Google bevorzugen

Lesenswert

Games

Crimson Desert: Update 1.12.00 baut den Hausbau aus und macht Damiane und Oongka endlich zu vollwertigen Helden

von Max Wollersberger
20.06.26
Dawn of War 4: Art
Games

Dawn of War 4: Adeptus Mechanicus greift an – und bringt die Serie zu ihren Wurzeln zurück

von Christian Schmidinger
07.05.26
Games

Dragon’s Dogma 2 liefert endlich ab: Großes Update bringt drei Save-Slots und sechs Fähigkeiten

von Michael Stadlbauer
03.09.26
Games

Halo: Campaign Evolved startet im Early Access – und die Kritik lässt nicht lange auf sich warten

von Michael Stadlbauer
24.07.26
Xbox PS5: Vergleich
Hardware

Die Rechnung kommt: PS5 und Xbox brechen im Mai historisch ein – nur Nintendo lacht

von Christian Schmidinger
27.06.26
Games

Jason Voorhees kommt endlich zu Dead by Daylight: Der meistgeforderte Killer der Geschichte betritt den Nebel

von Maciej Ataman
26.05.26

Passend zum Thema

Hardware

Frame Generation kommt auf PlayStation – PS5-Chefarchitekt Mark Cerny gibt Ausblick

25.03.26
PlayStation Portal
Hardware

Schwarz ist das neue Weiß: PlayStation Portal im neuen Look

28.11.24
Playstation: DualSense Edge
Hardware

PlayStation Accessories-App ermöglicht voll anpassbare Leistung des DualSense Edge Wireless-Controllers direkt am PC

29.08.24
Turtle Beach: Atlas 200
Hardware

Turtle Beach Atlas 200: Offiziell lizenziertes PS5/PS4 Gaming-Headset angekündigt

15.08.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren