Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Ubisoft: Logo
Games

Ubisoft streicht tausende Stellen – und nennt den Verlust von Talenten plötzlich ein „hohes Risiko“

Ubisoft räumt im aktuellen Geschäftsbericht ein, dass die Entlassungswellen den Verlust von Schlüsselpersonal verursachen – und nennt das ein "hohes Risiko" für die eigene Zukunft. Während in Barcelona die entlassenen Mitarbeiter streiken, versucht der Konzern parallel mit Rekrutierungsplänen und Nachfolge-Strategien gegenzusteuern.

Max Wollersberger
von Max Wollersberger
15.07.26
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Setz ein Zeichen für unabhängigen Gaming-Journalismus PixelCritics bei Google bevorzugen

Stell dir vor, du setzt dein Haus absichtlich in Brand, rufst dann die Feuerwehr und erklärst ihr mit ernstem Gesicht, dass Brände eine große Gefahr für Immobilien darstellen. So ungefähr läuft es gerade bei Ubisoft. Der französische Publisher hat in den letzten Jahren über 3.600 Mitarbeiter entlassen, ganze Studios dichtgemacht – und verkündet jetzt im aktuellen Geschäftsbericht seelenruhig, dass der „Verlust von Schlüsselpersonal und Fachkenntnissen“ ein schwerwiegendes Risiko für den Konzern sei. Die Streiks der entlassenen Mitarbeiter in Barcelona laufen noch, während in Paris die Risikoanalyse erscheint.

Das steckt im Artikel
  • 3.600 Stellen weg – und plötzlich sind Talente unersetzlich
  • Was im Geschäftsbericht wirklich steht
  • Barcelona streikt, während Paris Pläne schmiedet
  • Die eine Frage, die Ubisoft nicht beantwortet

3.600 Stellen weg – und plötzlich sind Talente unersetzlich

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Ja, Unternehmen müssen Kosten senken. Ja, die Games-Branche steckt in einer Konsolidierungswelle. Aber irgendwann hört der Spruch „we need to make difficult decisions“ auf, eine Ausrede zu sein, und wird zur Selbstdemontage. Ubisoft hat seit 2022 in Wellen entlassen – zuletzt im Juni 2026 mit einer weiteren Runde, die allein 380 Jobs betraf. Das XDefiant-Studio in San Francisco wurde komplett dichtgemacht. Osaka ebenfalls. Und in Barcelona gehen 51 Menschen auf die Straße, die genau an dem Spiel gearbeitet haben, das Ubisoft jetzt als Rettungsanker braucht: Assassin’s Creed Black Flag Resynced.

Und dann kommt der Geschäftsbericht für das FY2025-26. Der Konzern verzeichnet Net Bookings von nur noch 1,525 Milliarden Euro – ein Rückgang von 17,4 Prozent zum Vorjahr, wie der Geschäftsbericht dokumentiert. Und mitten in dieser Gemengelage findet sich der Abschnitt „Risks Related to Talent“. Da stehts schwarz auf weiß:

Der plötzliche Abgang von Mitgliedern der Kernentwicklungsteams könnte die Entwicklung des Konzerns beeinträchtigen und erhebliche Auswirkungen auf die redaktionelle Ausrichtung haben.

Man muss kein Rhetorik-Profi sein, um die Pointe zu sehen: Wer seine Kernentwicklungsteams systematisch dezimiert, darf sich nicht wundern, wenn sie plötzlich abgängig sind.

ZUM THEMA

Ubisoft: Logo
Christoph Hartmann kommt zu Ubisoft: Der Borderlands-Macher erbt Splinter Cell, Ghost Recon und ein Desaster
Ubisoft: Logo
Sechs Streiks, 51 Entlassungen, ein Studio im Ausnahmezustand: Was in Barcelona gerade passiert
Ubisoft: Logo
Tragischer Unfall: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot stirbt mit 69 Jahren bei einem Flugzeugabsturz

Was im Geschäftsbericht wirklich steht

Der Bericht selbst ist natürlich differenzierter, als es die Headline vermuten lässt. Ubisoft listet durchaus Maßnahmen auf, die das Problem adressieren sollen. Nachfolgepläne für Führungskräfte. Identifikation von „High-Potential-Employees“. Retention-Strategien. Sogar Partnerschaften mit Hochschulen, um neue Leute zu rekrutieren. Klingt vernünftig – bis man checkt, dass der Konzern „für neue Angestellte in höheren Positionen nicht attraktiv genug“ sei. Was für ein Wunder, wenn in der Branche jedes Gerücht über eine weitere Entlassungswelle wie ein Lauffeuer durch die Slack-Kanäle geht.

Der Bericht räumt auch ein, dass Ubisoft nicht nur mit direkten Konkurrenten aus der Games-Branche um Talente kämpft, sondern auch mit anderen Sektoren – Ingenieure werden händeringend gesucht, und wenn du die Wahl hast zwischen einem Job bei Ubisoft (Unruhe, Streiks, ungewisse Zukunft) und einem bei einem Tech-Konzern mit Planungssicherheit… tja.

Barcelona streikt, während Paris Pläne schmiedet

Die Pointe der Geschichte spielt sich parallel ab. Seit dem 30. Juni streiken die ehemaligen Mitarbeiter von Ubisoft Barcelona. Ausgerechnet dieses Team wurde entlassen, das an Black Flag Resynced arbeitet – dem Remake, das Ubisofts kommende Jahre tragen soll. Der Streik endet am 16. Juli, sechs Streiktage über drei Wochen verteilt. Und während in Barcelona Plakate hochgehalten werden, formuliert Yves Guillemot im Geschäftsbericht Sätze wie: „Unsere Transformation erfordert schwierige Entscheidungen, aber sie sind notwendig, um Ubisoft die Struktur, den Fokus und die Flexibilität zu geben, die für eine nachhaltige Leistung erforderlich sind.“ Das ist so abstrakt und hohl, dass selbst eine PR-Agentur die Stirn runzeln würde.

Die eine Frage, die Ubisoft nicht beantwortet

Hier ist der Punkt, den der Geschäftsbericht elegant umschifft: Wie will Ubisoft Talente halten, während der Konzern öffentlich signalisiert, dass jeder Job zur Disposition steht? Die neuen Creative Houses, der Tencent-Deal, die Sparziele – das sind alles Strukturmaßnahmen. Aber Vertrauen lässt sich nicht umstrukturieren. Die Leute, die jetzt gehen oder gehen werden, sind genau die, die den Bericht als das lesen, was er ist: ein Alarmzeichen.

Ubisoft hat sich in eine paradoxe Lage manövriert. Um zu überleben, muss der Konzern Kosten senken. Um zu wachsen, braucht er die besten Leute. Aber genau diese Leute sind die ersten, die gehen, wenn sie die Kosten senken sehen. Der Geschäftsbericht dokumentiert dieses Dilemma auf eine fast schon schmerzhaft ehrliche Weise – nur leider ohne einen Ausweg zu nennen.

TAGGED:Ubisoft

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMax Wollersberger
Folgen
Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Tellerrand

Chrome räumt auf: Wöchentliches Update stopft 79 Sicherheitslücken – 14 davon sind kritisch

von Christian Schmidinger
16.05.26
Playstation: Logo
Games

Sonys Antwort auf Steam-Charts: Neues PS5-Widget verrät endlich Spielerzahlen

von René Nikel
17.05.26
Games

Subnautica und Below Zero erscheinen am 17. Februar 2026 für Switch 2 mit 1440p/60FPS und kostenlosem Upgrade

von Manuel Rössler
11.02.26
Ghost of Yotei: Legends
Games

Ghost of Yōtei: Legends bekommt keinen neuen Content mehr – Sucker Punch zieht den Stecker nach dem ersten Raid

von Alexander Liebe
17.05.26
Clair Obscur: Expedition 33 - Screenshot
Games

Clair Obscur: Expedition 33 – Kepler Chef Garavaryan erklärt, warum der Preis zum Erfolg beitrug

von Mischa Schumacher
23.02.26
Halloween: Screenshot
Games

Haddonfield bekommt Zuwachs – IllFonic stellt neue Map und physische Editionen für Halloween: The Game vor

von Max Wollersberger
07.07.26

Passend zum Thema

Ubisoft: Logo
Hardware

Der geheime Pakt: Wie Ubisoft und Nintendo die Grenzen der Switch 2 austricksen

27.12.25
Ubisoft: Logo
Games

Barcelona, Winnipeg, Belgrad: Ubisofts Sparkurs radiert ganze Teams aus

12.06.26
Ubisoft: Logo
Games

Ubisoft cancelt Prince of Persia Sands of Time Remake und fünf weitere Spiele, Black Flag Remake verzögert sich

22.01.26
Ubisoft: Logo
Games

Ubisoft: Mitarbeiter rebellieren offen gegen Führungsriege

26.01.26

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren