Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
CD Projekt RED: Logo
Games

Ein KI-Studio macht 40 Prototypen pro Woche – CD Projekt Red Chef Michał Nowakowski sagt: „Nicht mein Weg“

CD Projekt Red Co-CEO Michał Nowakowski äußert in einem EDGE-Interview Zweifel an vollständig KI-generierten Spielen. Er hält sie für technisch möglich, aber nicht für den richtigen Weg – und reiht sich damit neben Take-Two Chef Zelnick und Palworld-Entwickler Pocketpair in die Riege der KI-Skeptiker ein. CD Projekt Red selbst nutzt KI nur in Produktivitätsbereichen, nicht für kreative Kernarbeit.

Michael Stadlbauer
von Michael Stadlbauer
23.06.26
Teilen
Lesezeit: 4 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Setz ein Zeichen für unabhängigen Gaming-Journalismus PixelCritics bei Google bevorzugen

Ein Studio-Chef, der von einem anderen Entwickler hört, dass der 40 Prototypen pro Woche aus dem KI-Generator spült und drei Wochen später ein Spiel launcht – und dann sagt: „Nee, danke.“ Genau das ist Michał Nowakowski, Co-CEO von CD Projekt Red, passiert. Seine Reaktion darauf ist eine der klarsten Positionsbestimmungen zur generativen KI, die ein großer Spieleentwickler bislang abgegeben hat. Und sie kommt genau richtig.

Das steckt im Artikel
  • Ein Studio-Chef, der auf die Bremse tritt
  • Die Haltung von CD Projekt Red zu KI – kein Nein, aber ein klares Jein
  • Die Branche ist gespalten – und Nowakowski steht auf der richtigen Seite
  • Der richtige Kurs in einer unsicheren Zeit

Ein Studio-Chef, der auf die Bremse tritt

Im Gespräch mit dem EDGE-Magazin, aufgegriffen von GamesRadar, schildert Nowakowski eine Begegnung, die wie aus einer anderen Branche klingt. Ein Studio-Gründer prahlt vor ihm: „Ich leite ein überwiegend KI-basiertes Studio. Ich kann innerhalb einer Woche 40 Prototypen haben, zwei Wochen später habe ich fünf Spiele, die ich als die besten ausgewählt habe, und drei Wochen später bringe ich tatsächlich ein Spiel auf den Markt.“

Nowakowskis Antwort darauf ist kein empörter Gegenangriff, sondern eine nachdenkliche Skepsis: „Vielleicht wird das erfolgreich sein, aber ich habe einige Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.“ Dieser Satz ist so bemerkenswert, weil er nicht aus Ignoranz kommt – sondern aus Erfahrung. CD Projekt Red hat mit The Witcher 3 und Cyberpunk 2077 bewiesen, dass sie wissen, wie man Spiele mit Tiefe und erzählerischem Gewicht baut. Fast 500 Entwickler arbeiten aktuell an The Witcher 4, und der Zeitplan für eine gesamte Trilogie innerhalb von sechs Jahren ist so ambitioniert, dass das Studio auf Erweiterungen verzichten muss. KI als Abkürzung? Nicht mit Nowakowski.

Die Haltung von CD Projekt Red zu KI – kein Nein, aber ein klares Jein

Nowakowski hatte sich schon im Dezember 2025 während eines Earnings Calls zur KI-Frage geäußert. Schon damals war die Positionierung klar: CD Projekt Red setzt KI in „Produktivitätsbereichen“ ein, aber nicht für kreative Arbeit. Er stellte klar: „Wir stellen keine klassischen IT-Leute ein – aber ich kann mich an kein einziges Mal erinnern, wo Entlassungen direkt auf KI zurückzuführen wären.“

Der entscheidende Satz kam am Ende: „KI wird nicht The Witcher 5 oder 6 machen oder so etwas in der Art.“ Das ist kein Luddismus – das ist Realismus. CD Projekt Red hat verstanden, dass generative KI ein Werkzeug ist, kein Ersatz für Autorenschaft, Spieldesign oder künstlerische Vision. In einer Branche, in der Crystal Dynamics nach der erzwungenen Steam-Offenlegung zugeben musste, dass KI in der Entwicklung zum Einsatz kam, und Embark Studios KI-Stimmen nach massiver Kritik neu aufnehmen musste, ist das eine wohltuend klare Ansage.

ZUM THEMA

PlayStation 5 Pro
PlayStation setzt KI für Sprachaufnahmen und Grafiken ein – Sony beschwichtigt, aber die Fragen bleiben
Clair Obscur: Expedition 33 - Screenshot
Er hat 436 Awards gewonnen, jetzt warnt er: Der Tag kommt, an dem wir Spiele in fünf Sekunden prompten
CD Projekt RED: Logo
CD Projekt gibt den Mutterkonzern-Namen auf und wird komplett zum Entwicklerstudio

Die Branche ist gespalten – und Nowakowski steht auf der richtigen Seite

Während einige Studios KI als Heilsbringer feiern, formiert sich Widerstand von unerwarteter Seite. Strauss Zelnick, CEO von Take-Two, nannte die Vorstellung, KI könne einen Hit wie Grand Theft Auto 6 erschaffen, „einfach lächerlich“. Und Palworld-Entwickler Pocketpair hat angekündigt, generativ KI grundsätzlich nicht zu nutzen, mit der Begründung: „Spieler wollen das nicht.“

Kurz gefragt
Was ist generative KI in der Spieleentwicklung?
→ Generative KI bezieht sich auf Algorithmen, die eigenständig neue Inhalte erstellen können – von Texturen über Dialogzeilen bis hin zu kompletten Level-Prototypen. Anders als klassische prozedurale Generierung (wie in Minecraft oder No Man's Sky) lernt generative KI aus bestehenden Daten und imitiert diese Muster, was ethische Fragen zu Urheberrecht und Arbeitsplätzen aufwirft.

Nowakowskis Skepsis reiht sich also ein in einen wachsenden Konsens unter etablierten Entwicklern: KI kann beschleunigen, aber sie ersetzt nicht, was ein Spiel besonders macht. Das ist keine Technologiefeindlichkeit – es ist ein Bekenntnis zum Handwerk. In seiner Analyse des Gesprächs mit dem KI-Studio-Chef betont Nowakowski, dass der „Kampf um Aufmerksamkeit härter ist als je zuvor“. Aber, so sein Gegenargument: „Solange du eine frische Idee hast, mit einer Seele, mit Substanz, hast du eine echte Chance auf Erfolg.“ Eine Seele lässt sich nicht prompten.

Der richtige Kurs in einer unsicheren Zeit

CD Projekt Red ist kein Unternehmen, das sich gegen Innovation stellt. Die Arbeit an Project Hadar, einem komplett neuen Franchise, zeigt, dass das Studio bereit ist, Risiken einzugehen. Und 500 Entwickler an The Witcher 4 zeigen, wie viel dem Studio an Qualität liegt. Aber die Devise lautet offenbar: Menschen zuerst, Algorithmen second.

Nowakowskis „Zweifel“ sind kein Bremsmanöver – sie sind ein Kompass. In einer Branche, die gerade panisch jeden Trend mitnimmt, tut es gut, einen Studio-Chef zu hören, der sagt: „Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist.“ Vielleicht ist genau das die klügste Haltung von allen.

TAGGED:CD Projekt REDKI

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMichael Stadlbauer
Gaming befindet sich in einem ständigen Wandel, und ich bin hier, um ihn einzuordnen. Bei pixelcritics.com hinterfrage ich Trends, analysiere Design-Entscheidungen und suche das Besondere in der Flut an Neuerscheinungen. Meine Vorliebe gilt dabei oft dem Unkonventionellen: Wenn ein Spiel abseits ausgetretener Pfade neue narrative oder spielerische Wege geht, hat es meine volle Aufmerksamkeit.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Xbox Game Pass: Art
Games

Kracher am Fließband! Game Pass knallt mit Space Marine 2 und Death Stranding die nächste Bombe raus

von Alexander Liebe
20.01.26
Games

ICARUS: Console Edition – Release verschoben, Entwickler setzen auf Qualität statt Eile

von Christian Schmidinger
16.02.26
Fallout: New Vegas - Art
Games

Fallout: New Vegas – Ex-Entwickler rechnet mit Bethesda ab – Die 30-FPS-Lüge fliegt auf!

von Maciej Ataman
19.04.26
Resident Evil Requiem: Screenshot
Games

Resident Evil Requiem setzt neue Maßstäbe: PS5 Pro stemmt 4K bei 60 FPS mit vollem Ray Tracing

von Maciej Ataman
27.01.26
No Rest for the Wicked: Art
Games

Dieses Action-RPG knackt die Million – und schenkt Dir jetzt das ultimative Koop-Erlebnis

von Alexander Liebe
22.01.26
Daedalic Entertainment: Logo
Games

Daedalic Entertainment feiert 20. Publishing-Season: Steam-Sale mit bis zu 90 % Rabatt und Deponia gratis

von Alexander Liebe
09.03.26

Passend zum Thema

Games

Selbst nach 35 Millionen Verkäufen: CDPR-CEO gesteht, dass manche Cyberpunk-Fans für immer verloren sind

22.06.26
Microsoft: Logo
Games

Zwischen Schutzschild und Muse: Phil Spencers Vision für KI im Gaming

25.10.25
Google Gemini: Logo
Tellerrand

Revolution im Browser: Googles KI-Modus startet in Österreich und denkt die Suche neu

09.10.25
Nvidia: Logo
Tellerrand

Nvidia bricht alle Rekorde: KI-Prozessoren lassen ordentlich die Kassen klingeln

28.02.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren