Marvel’s Wolverine fährt kurz vor dem PS5-Release am 15. September noch einmal die Krallen aus und zementiert seinen Anspruch als kompromissloses Action-Brett. Der brandneue Feature-Trailer mit Sprecher Liam McIntyre verknüpft die kompromisslose Offensive direkt mit smarten RPG-Mechaniken und liefert eine handfeste Endgame-Garantie für alle Day One-Spieler.
Kompromisslose Offensive und funktionale Garderobe
Das Spiel setzt von Anfang an auf radikale Ehrlichkeit: Wer hier reflexartig nach der Ausweichtaste greift, sobald die ersten Projektile fliegen, wird gnadenlos mit dem Bildschirmtod bestraft. Klassische Deckungs-Routinen? Fehlanzeige. Stattdessen zwingt das Kampfsystem den Spieler in die direkte Konfrontation – und belohnt extrem aggressives Timing.
Ein präziser Krallen-Block, wie ihn der kürzlich veröffentlichte Gameplay-Trailer analytisch demonstriert, wehrt nicht nur Kugeln ab, sondern reißt die feindliche Abwehr sofort für einen harten Nahkampf-Takedown auf. Hier geht es nicht um Taktik, sondern darum, Momentum durch absolute Risikobereitschaft aufzubauen.
Der wahre, gnadenlose Spielfluss entfaltet sich jedoch erst durch die sogenannten Adaptations. Erreicht Logan im aktiven Kampfverlauf das Rage Tier 2, schaltet das System mächtige passive Boni frei, die die Cooldowns aller Spezialtechniken drastisch verkürzen. Plötzlich verschwindet jede Ladehemmung im Spielfluss – aus dem Veteranen wird ein pausenloser Adamantium-Häcksler, der ohne lästiges Ressourcen-Management durch die feindlichen Linien pflügt.
Doch das Studio verzahnt die brutale Action clever mit permanenter Charakter-Progression. Die diversen Outfits, vom rotzigen Old Man Logan-Look bis zur klassischen zivilen Lederjacke, sind in diesem Spiel kein reiner Fan-Service. Jeder gesammelte Anzug erhöht dauerhaft Logans maximalen Health-Pool. Wer also fleißig die Areale durchstreift und Stoffe sammelt, hält im späteren Spielverlauf entscheidende Treffer mehr aus. Diese stetige Steigerung der eigenen Überlebenschancen motiviert enorm – und legt gleichzeitig das perfekte Fundament für den zweiten Spieldurchlauf.
New Game Plus direkt als Startschuss
Der eigentliche mechanische Kern des Spiels offenbart sich ohnehin erst, wenn der erste Spieldurchlauf abgeschlossen ist. Wer nach dem Abspann das Pad zur Seite legt, verpasst die wahre Herausforderung. Anders als beim direkten Schwester-Franchise Marvel’s Spider-Man 2, wo Spieler monatelang auf den dringend benötigten Endgame-Nachschlag warten mussten, serviert das Studio das New Game Plus direkt als integralen Bestandteil zum PS5-Launch.
Dieser frische Durchgang startet mit einer angehobenen Level-Obergrenze und entfesselt exklusive Kampftechniken, die im allerersten Run noch rigoros vom System gesperrt bleiben. Wer seine frisch aufgelevelten Fähigkeiten dann bis ans absolute Limit pushen will, stürzt sich in die Nightmare Challenges. Diese kompromisslosen Highscore-Jagden fordern selbst Profis alles ab und belohnen extrem sauberes Combo-Timing mit Bestwertungen.
Erfreulich für Sammler haptischer Medien: Sämtliche Kern-Modi liegen komplett fertig auf dem Datenträger bereit. Nur wer seine blutigsten Finisher über die integrierten Kamera-Tools ausleuchten möchte, muss die Konsole einmal kurz ans Netz klemmen. Der unfassbar detailreiche Photo Mode funktioniert zum Release nämlich ausschließlich in Verbindung mit dem Day One-Patch.
Wer sein System allerdings strikt offline betreibt, darf beruhigt durchatmen. Die gesamte Solo-Kampagne bleibt auch ohne dieses kosmetische Update vom ersten bis zum allerletzten Faustschlag uneingeschränkt spielbar. Insomniac packt hier alles auf die Disc, was ein vollwertiger Blockbuster zum Start braucht, und beweist, dass fertige Spiele zum Launch doch noch existieren.
